Marie Curie Initial Training Networks (ITN): “BIOART”
gefördert durch
Training network for developing innovative (bio)artificial devices for treatment of kidney  and liver disease
 
 
 
EInHorn
gefördert durch
Einsatz Innovativer Hohlfasermembranen für das Wundmanagement der nächsten Generation

  

NPore     
gefördert durch
Charakterisierung und Bewertung von Adsorptionspartikeln zur Entfernung der Urämietoxine aus dem Plasma von Patienten mit chronischen Nierenversagen
 
NanoCare
gefördert durch
Silbernanopartikel – Wirkmechanismen und Untersuchungen ihrer möglichen Interaktionen mit Geweben, Zellen und Molekülen. Definition ihres relevanten Unverträglichkeitspotentials
 
MOST
 gefördert durch
Entwicklung von Membranen, die eine signifikant verbesserte Blutreinigung in der chronischen Hämodialyse erlauben und auch verbesserte Standzeiten für die Intensivmedizin (Akutdialyse) ermöglichen
 
Künstliche Arterie
gefördert durch
Entwicklung eine „künstlichen Arterie“ als hämodynamisch stimuliertes Kokulturmodell der Arteriogenese als Alternative zum Tierversuch. Ziel ist die industrielle Wirkstofftestung im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 
NT-CVD
gefördert durch
Entwicklung und Validierung neuer diagnostischer, präventiver und
therapeutischer Maßnahmen zur Prävention kardiovaskulärerErkrankungen und Funktionsstörungen bei der chronischen Niereninsuffizienz
 
 
gefördert duch
Etablierung eines klinischen Verfahrens zur Abtrennung proteingebundener Plasmatoxine
 
 
 
BIOART: Training network for developing innovative (bio)artificial devices for treatment of kidney and liver disease

Projektpartner:

  • University of Twente – MIRA Institute, Faculty of Science and Technology Biomaterials Science and Technology, NL
  • Université Paul Sabatier (UPS), Laboratoire de Génie Chimique (LGC), F
  • Stichting Katholieke Universiteit Nijmegen, Dept. Pharmacology and Toxicology, NL
  • Centre national de la Recherche Scientifique Université Technologique de Compiègne, F
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) Institute on Membrane Technology – ITM, IT
  • University of Leipzig Biotechnological- Biomedical Center (BBZ), DE
  • Università della Calabria, Department of Chemical Engineering and Materials, IT
  • EXcorLab GmbH, DE
  • GVS S.P.A, IT
  • Bionethos, DE
  • European Membrane House, BE

Homepage: http://www.bioart-fp7.eu/

EINHORN: Einsatz Innovativer Hohlfasermembranen für das Wundmanagement der nächsten Generation

Projektpartner:

  • Membrana GmbH, Wuppertal
  • StemCellSystems GmbH, Berlin

Projektinhalt:

Ziel des Verbundprojektes ist es eine neue, innovative Wundauflage zur Versorgung von Verbrennungswunden und chronischen Wunden zu erforschen. Das Konzept basiert auf einer speziellen Membran, welche zur sterilen Abdeckung der Wunde und weiterhin zur Versorgung der Wunde mit erforderlichen Nährstoffen eingesetzt werden soll. Damit wird eine optimale Umgebung für die regenerierenden Zellen und somit eine verbesserte Wundheilung ermöglicht, dies jedoch ohne die negativen Eigenschaften einer klassischen Mull- oder Vlieskompresse. Es kann daher ein beschleunigter Heilungsprozess, eine verminderte Narbenbildung und eine reduzierte Komplikationsrate erreicht werden. Für den betroffenen Patienten resultiert dies in einer deutlich verbesserten Lebensqualität. Es ist daher zu erwarten, dass das neue „Wundmanagementsystem“ sowohl in medizinischer Sicht als auch aus gesundheitsökonomischer Sicht erhebliche Vorteile bietet.

EXcorLab ist bei diesem Projekt Unterauftragnehmer der Membrana GmbH und befasst sich zum einen mit der Testung der Wundauflage auf Zytotoxizität und Pyrogenität. Zum anderen wird an einem in vitro Hautmodell geprüft, in wieweit die Wundauflage zu einer verbesserten Wundheilung beitragen kann.

NPORE: Charakterisierung und Bewertung von Adsorptionspartikeln zur Entfernung der Urämietoxine aus dem Plasma von Patienten mit chronischen Nierenversagen

Projektpartner:

  • Universität Hyderabad, Hyderabad, India
  • Charité Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik IV, AG experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie
  • Helmholtz Zentrum Geesthacht, Zentrum für Biomaterialforschung, Teltow, Germany

Projektinhalt:

Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen weisen aufgrund der Akkumulation urämischer Toxine eine erhöhte kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität auf. Im Besonderen proteingebundene urämische Toxine wie Phenylessigsäure, Indoxylsulfat und p-Cresylsulfat tragen wesentlich zur Progression der chronischen Nierenerkrankung und kardiovaskulären Erkrankungen von CKD-Patienten bei. Aufgrund der Proteinbindung dieser hydrophoben Toxine werden die betreffenden Substanzen im Rahmen der konventionellen Dialyse nur wenig aus dem Plasma der Patienten abgetrennt. Daher zielt dieses Projekt auf die Entwicklung, Charakterisierung und Validierung von Nanopartikel, die als Adsorber zur Entfernung der betreffenden urämischen Toxinen aus dem Plasma der chronisch-niereninsuffizienten Patienten eingesetzt werden können.

Der eXcorLab GmbH obliegt im Rahmen des vorliegenden Projektes die Charakterisierung der Nanopartikel hinsichtlich ihrer Biokompatibilität und Sterilität. Zu Beginn werden daher verschiedene Methoden zur Sterilisation (gamma und dampfsteril) der PEI-Partikel getestet. Anschließend werden die PEI Partikel hinsichtlich ihrer Biokompatibilität geprüft.

NanoCare: Silbernanopartikel – Wirkmechanismen und Untersuchungen ihrer möglichen Interaktionen mit Geweben, Zellen und Molekülen

Projektpartner:

  • aap biomaterials GmbH, Obernburg-Dieburg
  • Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen
  • Rent-a-scientist GmbH, Regensburg
  • Universität Duisburg-Essen, Duisburg

Projektinhalt der eXcorLab GmbH:

Gesamtziel des Teilvorhabens ist die Charakterisierung von Silber-Nanopartikeln in Wechselwirkung mit biologischen Systemen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Blutzellen, den Zellen des Gefäß- und des Hautsystems.

Ein erstes Ziel unserer Untersuchungen bestand darin, geeignete Testsysteme zur Bestimmung der Zytotoxizität von Nanosilber-Partikeln gegenüber humanen Primärzellkulturen zu etablieren. Mit Hilfe von verschiedenen Bioassays wurde die Biokompatibilität von Nanosilber nach Kontakt mit Humanblut bestimmt und die Sterilität und die Pyrogenität der entwickelten Nano-Produkte  geprüft. Ein weiteres Ziel war es, in einem humanen in-vitro Hautmodell aus primären Zelltypen mögliche Irritations- oder auch Wundheilungs­prozesse der Nano-Silbermaterialien zu untersuchen.  Dabei galt es bei allen zu etablierenden Testsystemen die Wirkung der Nano-Silberpartikel gegenüber der von metallischem Silber und Silberionen abzugrenzen.

Homepage: http://www.nanosilver-project.info/

MOST: Entwicklung von Membranen, die eine signifikant verbesserte Blutreinigung in der chronischen Hämodialyse erlauben und auch verbesserte Standzeiten für die Intensivmedizin ermöglichen

Projektpartner:

  • Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. /Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien

  • Charité Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik IV, AG experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie

  • Membrana GmbH, Wuppertal

Projektinhalt der eXcorLab GmbH:

Auf Basis klinisch bereits etablierter Polymermembranen aus Poly(ether)sulfon (PES) und Polyvinylpyrrolidon (PVP) sollen neuartige molekular-biomimetische Funktionalisierungs­technologien für dieses Membransystem und damit Möglichkeiten zur gezielten Einstellung von Trenneigenschaften und Biokompatibilitätsparametern erschlossen werden. Im Mittelpunkt des Arbeitsprogramms steht das Ziel, die für Trennleistung und die unspezifische und spezifische Wechselwirkungen mit den molekularen und zellulären Komponenten des Blutes wichtigen Eigenschaften von PES/PVP-Membranen definiert und systematisch zu variieren und die entsprechenden Membranproben hinsichtlich physikalisch-chemischer (Grenzflächen-) Parameter wie auch hinsichtlich der Wechselwirkung mit Biopolymeren und Zellen eingehend zu charakterisieren.
Im Ergebnis sollen Membranen entwickelt werden können, die eine signifikant verbesserte Blutreinigung erlauben und verbesserte Standzeiten mit geringer Aktivierung der Blutgerinnung des Patienten über Zeiträume von mehr als 24 Stunden ermöglichen. Diese Eigenschaft wird die Eignung der Membranen für Anwendungen in der Intensivmedizin (Akutdialyse) erheblich verbessern. Die erhöhte Blutreinigungsleistung wird im Besonderen in der Entfernung bisher nicht entfernbarer, hydrophober Substanzen bestehen. Dies soll insbesondere chronischen Patienten mit kardiovaskulären Komplikationen zu gute kommen.
Künstliche Arterie: Entwicklung eine „künstlichen Arterie“ als hämodynamisch stimuliertes Kokulturmodell der Arteriogenese als Alternative zum Tierversuch. Ziel ist die industrielle Wirkstofftestung im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Projektpartner:

  • Charité Universitätsmedizin Berlin
a) Medizinische Klinik IV, AG experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie
b) Center for Cardiovascular Research
 
  • Membrana GmbH, Wuppertal

Publikation: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23505419

NT-CVD: Entwicklung und Validierung neuer diagnostischer, präventiver und therapeutischer Maßnahmen zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und Funktionsstörungen bei der chronischen Niereninsuffizienz

Projektpartner:

  • Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Berlin
  • Bayer HealthCare AG, Leverkusen
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
a) Medizinische Klinik IV, AG experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie
b) Center for Cardiovascular Research
 
  • Universitätsklinikum Essen, Essen
  • Membrana GmbH, Wuppertal

Projektinhalt der eXcorLab GmbH:

Chronisch-niereninsuffiziente Patienten (Stadium 5) sind in einem Zustand der permanenten Mikroinflammation und können Stoffwechselendprodukte nicht über die Niere eliminieren. Da diese Substanzen auch durch die Nierenersatztherapie nicht in ausreichendem Maße entfernt werden können, akkumulieren sie im Patienten. EXcorLab beabsichtigt der Frage nachzugehen, ob kleine Plasmaproteine neutrophile Granulocyten aktivieren und damit zur Entzündung und Schädigung von Gefäßen beitragen. Proteine, die im Rahmen der chronischen Niereninsuffizienz im Plasma akkumulieren (Urämieproteine), sollen aus Hämofiltrat isoliert und mit Gesamthämofiltrat, Fraktionen des Hämofiltrats sowie mit den analogen, aus dem Plasma gesunder Spender isolierten Proteinen verglichen werden. Die Fa. EXcorLab hat den Plan, durch funktonale Assays unterschiedliche Effekte auf die Immunmodulation zu charakterisieren. Ein Modell der Entzündung und Gefäßschädigung sollen etabliert werden.

Die Untersuchungen sollen zeigen, ob Dialyseverfahren und Dialysemembranen dahingehend verbessert werden können, die betreffenden Proteine bei chronisch-niereninsuffizienten Patienten effizienter zu entfernen.

Presseartikel: Main Echo, Ausgabe vom 18. Dez. 2007: PDF Presseartikel

Etablierung eines klinischen Verfahrens zur Abtrennung proteingebundener Plasmatoxine

Projektpartner:

Charité Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik IV, AG experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie

Projektinhalt der eXcorLab GmbH:

Primäre Aufgabe der Nieren ist die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, den so genannten harnpflichtigen Substanzen. Nieren chronisch-niereninsuffizienter Patienten können diese Aufgaben nicht mehr erfüllen, was in unbehandeltem Zustand rasch zur Vergiftung des Patienten und somit zum Tod führen würde. Die Dialyse ist das Instrument der Wahl zur Linderung der akuten Erkrankung und zur zeitlichen Überbrückung bis zum geeigneten Spenderorgan. Die Dialyse beruht auf dem Prinzip der Filtration und Diffusion auf der Basis geeigneter Filtermembranen. Ein Großteil der im Plasma chronisch-niereninsuffizienter Patienten akkumulierten Substanzen liegen proteingebunden vor und sind aufgrund der daraus resultierenden molekularen Größe nicht dialysierbar (zum Beispiel Indoxylsulfat, p-Cresylsulfat, Phenylessigsäure, Dimethylguanosin, Phenylethylamin).

Im Rahmen des Projekts sollen daher Verfahren entwickelt werden, durch die diese Urämietoxine entfernt werden können. Dadurch soll eine vermehrte Abtrennung dieser Substanzen aus dem Blut des Patienten möglich sein. Nachfolgend sollen Methoden und Ansätze entwickelt werden, wodurch die erzielten Erkenntnisse in die Herstellung der Hämodialysemembranen übertragen werden können.

Publikation: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24469432

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